Geschrieben von Stiftung Kraftwerk

Geschichtswerkstatt

Vockerode und Zschornewitz

 In den vergangenen drei Jahren hat die Stiftung Kraftwerk Hirschfelde ihre Expertise genutzt, um die Archiv der ehemaligen Kraftwerke Vockerode und Zschornewitz für die LEAG zu begutachten. Schon in der DDR-Zeit wurde der archivische Wert der in Zschornewitz gesammelten Unterlagen erkannt. Insbesondere die schriftlichen Unterlagen liefern einen umfassenden Einblick in den Aufbau des Kraftwerkes während des 1.Weltkrieges, den Bau der dazugehörigen Wohnsiedlung, die zahlreichen Versuche und Experimente, die mit den Anlagen durchgeführt wurden, die Demontage-Zeit nach dem 2.Weltkrieg und in den Wiederaufbau. Das Kraftwerk Vockerode, nach dem Kriege weitgehend demontiert wurde in der DDR zu einem Symbol des Aufbaus der Energiewirtschaft in den 1950er Jahren. Es besteht nun begründete Hoffnung, dass diese beiden Archive in absehbarer Zeit auch für die Öffentlichkeit nutzbar werden.

 

Archiv-und-Wirtschaft-Aufsatz

Das Historische Betriebsarchiv Kraftwerk Hirschfelde

in: Archiv und Wirtschaft

Zeitschrift für das Archivwesen der Wirtschaft

Herausgegeben von der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare e.V.

54.Jahrgang, 2021, Heft 3, S. 125-135.

Die Stiftung Kraftwerk Hirschfelde ist Mitglied in der Vereinigung Deutscher Wirtschaftsarchivare. Der erfolgreiche Abschluss der (Teil-)Digitalisierung des Historischen Betriebsarchivs Kraftwerkes Hirschfelde war für uns eine gute Gelegenheit, den Kolleginnen und Kollegen anderer Archive unsere Arbeit vorzustellen und die Besonderheiten unseres Archivs zu erläutern. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Entstehung und Entwicklung des Archivs und den gesetzlichen Rahmenbedingungen, die einen großen Anteil daran hatten, dass es seinen jetzigen Umfang bekommen hat. 

 

Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz

Erschließung und Digitalisierung historischer Pläne und Fotos des Großkraftwerkes Hirschfelde

in: Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.V.

Heft 2/2020, S. 46-53.

Noch lesen viele Geschichtsinteressierte bevorzugt schriftliche Publikationen und unser Archiv beinhaltet neben Fotos und Plänen vor allem schriftliche Akten. Es liegt also nahe, unsere Arbeit auch in den traditionellen Medien zu präsentieren. Unser wichtigstes Archivprojekt war in den vergangenen Jahren die Digitalisierung von rund 11 000 Fotos und Plänen. Über den komplexen Werdegang des Projektes und dessen erfreuliche Ergebnisse konnten wir ausführlich in den Mitteilungen berichten. Die sehr guten, teilweise farbigen Abbildungen im Heft vermitteln einen Eindruck von der Vielfalt der im Archiv bewahrten Dokumente. 

 

Coding da Vinci

 

Coding da Vinci - erster deutscher Hackathon für offene Kulturdaten

Es ist Neuland für die Stiftung, unsere Daten kreativen, computeraffinen Teilnehmenden für die Entwicklung von Softwareanwendungen wie z.B. neue Recherchetools fürs Archiv um Nutzern den Einstieg zu erleichtern oder die Visualisierung um Veränderungen oder Funktionsweisen erfassen zu können, zur Verfügung zu stellen. Dieses Projekt wird seit 2016 bundesweit von der Kulturstiftung des Bundes als gemeinsames Projekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, dem Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS), der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland gefördert. In diesem Jahr kommt der Hackathon nach Sachsen mit Teilnehmenden auch aus Tschechien und Polen. Und wenn wir Glück haben findet die Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung in Zittau statt!

Weitere Informationen: https://codingdavinci.de/de/events/ost3-2022

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